11. April: Welt-Parkinson-Tag

Weltweit leben rund 4,1 Millionen Menschen mit Parkinson – häufig eher zurückgezogen. Daher rückt die Krankheit, die mit Zittern und Muskelsteifigkeit einhergeht, nur selten in den Vordergrund. Am 11. April machen jedoch Patienten, Angehörige und Ärzte auf den Vormarsch von Parkinson aufmerksam.

Hierzulande leiden zwischen 250.000 und 280.000 Patienten an Parkinson. Experten gehen davon aus, dass allein in Deutschland jährlich rund 13.000 neue Parkinson-Erkrankungen dazukommen. Grund für die starke Zunahme ist die steigende Lebenserwartung. Parkinson tritt in den meisten Fällen erst im Alter auf, doch auch junge Menschen ab 40 können bereits betroffen sein.

Sogenannte „motorische Symptome“ sind Hauptanzeichen der Parkinsonerkrankung. Dazu gehören Zittern, insbesondere der Hände, Muskelsteifigkeit, Gang- und Standunsicherheit oder eine Bewegungsarmut. Im Detail bedeutet das zum Beispiel, dass plötzlich die Hand zu zittern anfängt, und man nicht mehr ohne Probleme die Schuhe zubinden oder in klarer Schrift schreiben kann. Die Beweglichkeit des ganzen Körpers wird nach und nach eingeschränkt.

Obwohl man die Erkrankung nicht heilen kann, ist es doch möglich, Symptome zu lindern und gut mit Parkinson zu leben. Voraussetzung ist eine individuelle Behandlung, die sich nicht nur auf die Hauptsymptome konzentriert. Denn Begleiterscheinungen wie Schluckstörungen, Schlafprobleme oder Übelkeit belasten das Leben der Patienten oft zusätzlich. Für Parkinson-Patienten stehen heute verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehört neben Tabletten z. B. auch ein Medikamentenpflaster. Es gibt den Wirkstoff gleichmäßig über 24 Stunden direkt über die Haut unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes ins Blut ab.

Weitere Informationen gibt es unter www.parkinson-aktuell.de

Quelle: UCB GmbH
Bildnachweis: Halina Zaremba/pixelio.de

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